Die Tri-Aringer-Spiele

Du musst keine Gedanken lesen, um zu vertrauen.

Du musst nicht perfekt sein, um geliebt zu werden.

Du musst nicht siegen, um zu gewinnen.

Dabei sein ist alles!

Die dreizehnjährige Josefine wird mit ihrem Arinoross Möhre an den härtesten Wettkämpfen der Sieben-Welten-Gemeinschaft teilnehmen. Ihre Gegner stammen aus Alien-Völkern, die den Menschen weitaus überlegen sind und die ihre Arinorosse durch Telepathie steuern. Arinorosse sind gigantische Tiere, die ein wenig den Nasshörnern auf der Erde ähneln. Josefine war der erste Mensch, dem es gelang, ein Ross ohne Telepathie zu zähmen.

Das Abenteur beginnt

Wo werden wir leben, wenn die Erde nicht mehr existiert? Was passiert, wenn sechs Völker von hochentwickelten Aliens die Menschheit diskriminieren? Kann ein dreizehnjähriges Mädchen die Welt verändern? Die Antworten auf diese Fragen findest Du in dieser Story.

DIE TRI-ARINGER-SPIELE waren der Anfang meiner Reise in die Welt der Phantasie. Vielen Dank an Wolfgang Schroeder, Markus Heitkamp, Torsten Low und ganz besonders an meine liebe Frau! Ohne diese Menschen würde ich heute wahrscheinlich nicht schreiben. Und ein Dankeschön an mein Töchterchen, die dieses fabelhafte Bild von meiner Protagonistin Josefine gezeichnet hat.

Leseprobe

Plötzlich wurden die Tiere unruhig. Kurz darauf hörte man klappernde Schritte. Die Reiter stiegen die Metalltreppe in den Stall hinab. Als der Reporter sich umdrehte, um sich in eine gute Position für weitere Interviews zu bringen, geriet er zu nah an die Box von Bruteus. Der Zerquetscher rammte das Gitter. Erschrocken wich Dokaru zurück. Immer wieder bohrten sich die gewaltigen Hörner zwischen die Stäbe und verformten allmählich das Metall.

     »Helft ihm!«, bat ich die Reiter, die sich nach und nach im Eingangsbereich versammelten. »Er verletzt sich!« Doch sie schüttelten nur die Köpfe und gafften.

     Ich schritt auf Bruteus zu. »Ruhig, mein Großer! Sie werden dich betäuben, wenn du so zornig bist.«

     Der Gigant stampfte ein paar Mal mit den Hinterläufen und starrte in meine Augen, um Gedankenbilder zu empfangen. Damit konnte ich nicht dienen. Stattdessen wühlte ich eine getrocknete Karambole aus meiner Hosentasche und streckte sie durch das Gitter. Seine Nüstern waren so groß, dass meine ganze Hand darin hätte verschwinden können. Er schnupperte vorsichtig an der Frucht. Sein heißer Atem kitzelte auf meiner Haut.

     In diesem Moment riss mich Morpedes an den Haaren von der Box weg. »Was ist das? Gift?«, keifte er und presste mich gegen eine Wand. »Los, zeig deine Hände!«

     »Kaktus gefrühstückt?“ Ich rammte ihm mein Knie in den Schritt. Sofort krümmte er sich.

     »Weiter filmen!«, flüsterte Dokaru seinem Kollegen zu.

     Morpedes blickte zur Kamera. Wasiluten hatten gute Ohren. Er ließ von mir ab. »Dich zermalme ich!«, zischte er und ballte die Faust. Dann kletterte er die Außenleiter der Box hinauf und sprang auf Bruteus Rücken. …


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Autorenseite von Jörg Fuchs Alameda