The A-Files - Die Amazonen Akten

Die Talawah-Files gehen in die dritte Runde. Nach den crazy Einhörnern und den feurigen Phönixen beschäftigen sich die neuen Akten mit den kämpferischen Amazonen. Taucht ein in unsere fabelhaften Welten der starken Frauen.

Cover und Klappentext

Amazonen. Sie sind stolz, sie sind stark, sie sind unerschrocken. Legenden ranken sich um ihren Mut und ihre Schlachten, ihre Siege und ihre Niederlagen. Aber woher kommen sie eigentlich? Wo wollen sie hin? Und wo machen sie Urlaub?

 

Lange mussten wir auf die Antworten warten, nun sind sie endlich da: Die Amazonen-Akten enthüllen in 32 Geschichten völlig ungeahnte Wahrheiten über die kriegerischsten Wesen der Mythenwelt. Hier werdet ihr alles finden: Roboter, Räuber und Raumschiffe. Abenteuer und Ungeheuer. Zauber und Zorn. Magie und Märchen.

 

Softcover: 516 Seiten

Herausgeber: Sascha Eichelberg

Talawah Verlag

ISBN: 978-3947550319

 

Ab 20. Juli 2019 erhältlich bei dem Buchhändler Deines Vertrauens, den üblichen Plattformen im Internet und dem Talawah Verlag. 

Umschulung zum A-Files-Agenten

Aus 254 eingereichten Geschichten wählte der Talawah Verlag 32 für die neue Anthologie. Und was soll ich sagen, Leute, ich bin wieder mit dabei! 

 

Vielen Dank, lieber Sascha und liebe Testleser vom Verlag! Ich freue mich riesig und werde den Rest der Woche mindestens sieben Zentimeter über dem Boden schweben.

 

Gute Nachrichten werden mir natürlich nicht einfach per E-Mail übermittelt. Hallo! Wir sind Kinder der Phantastik. Wenn Du wissen möchtest, wie ich es erfuhr, dass meine Umschulung zum A-Files Agenten erfolgreich war, dann lese meinen folgenden Einsatzbericht.

Einsatzbericht

Ich bin Doppelagent der Unicorn Special Forces, und der Phönix Security Agency. Mein Deckname ist JFA. Zumindest nannten mich die Amazonen-Agentinnen so, bevor ich kaltgestellt wurde. Sie nahmen mir die Identität, mein Geld und mein Zuhause, weil ich ihren Auftrag nicht ausführen konnte.

     Es war drei Tage vor der Deadline. Der Plot meiner Amazonen-Agentinnen-Story lag vor mir wie Erbrochenes nach einer durchzechten Nacht. Monate lang hatte ich darauf gehofft, das ein Geistesblitz an die Türe klopfen würde und ich diesen Haufen Mist vor mir einfach aufwischen und entsorgen könnte. Nur noch drei Tage. Es tat weh, meine Files-Laufbahn zu beenden und das Amazonen-Department an den Nagel zu hängen. Doch ich wollte wenigstens würdevoll gehen. Also wanderte der Agentinnen-Plot ohne Umweg über den Verlag in den Mülleimer. Das war’s, dachte ich und wollte mein Notebook direkt hinterherwerfen.

     Da klingelte mein rotes Telefon. Es war Irina Gruber, die mich mit einer Rezi zu den U-Files im richtigen Moment aufmunterte. Sie und meine Frau bewahrten mich vor dem Aufgeben. Vielen Dank dafür! 

     Keine fünf Minuten später klopfte es tatsächlich an meine Tür. Ein kleines Monster spazierte herein und flüsterte mir eine unglaubliche Geschichte ins Ohr. Ich war wieder da. Wie der Teufel schrieb ich in drei Tagen 4942 Wörter. Den Schluss musste ich sogar mit nur einem Finger tippen, da ich ein vier Wochen altes Baby auf dem Arm schunkelte. Vierzig Minuten vor dem Ende der Deadline schickte ich meine Amazonen-Monster-Geschichte zum Hauptquartier der Löwen. Ob ich die Umschulung zum Triple-Agent schaffen würde, stand noch in den Sternen.

     Nun hatte ich ein ganz anderes Problem. Die Protagonisten meines ersten Plots fanden es gar nicht witzig, im Nirwana der Ideen zu verschwinden. Sie schworen Rache. Seitdem ziehe ich alle drei Monate in eine andere Stadt und verwische meine Spuren so gut es geht.

     An einem Montag, es war der 04. März, sollte mir der Besuch eines Buchladens zum Verhängnis werden. Ich konnte nicht widerstehen. Wie in alten Zeiten durchforstete ich die Regale, las erste Seiten und suchte nach den Angelhaken der Autoren in den Bestsellern auf den Präsentationstischen.

     Plötzlich spürte ich ein paar glühende Augenpaare auf mir. Eine Amazonen-Agentin. Dunkel und verschwommen, eben nicht völlig zu Ende ausgedacht. Vor dem Eingang standen noch zwei dieser schwarzen Echos aus verworfenen Ideen.

     Ich flüchtete aus dem Hintereingang. Böser Fehler, denn dort lauerten noch fünf Agentinnen-Entwürfe. Zwei hielten mich fest. Eine Dritte rammte mir mit einer Drehung um die eigene Achse ihren Fuß in den Bauch. Ich keuchte.

     »Verzieht euch! Das ist mein Mann! Er arbeitet für das Amazonen-Department!«, tönte es hinter mir. Es war Sascha Eichelberg.

     Die verfluchten Schattenprotagonistinnen lachten ihn aus. »Wir aber nicht!«, sagte die Schwarzhaarige und nahm Anlauf.

     Sascha zog sein Laserschwert aus der Tasche. Die Amazone sprang auf ihn zu. Das Laserschwert flammte auf und hieb durch die unfertige Amazone. Der Geist löste sich in Luft auf.

     Nun wirbelte Sascha wie ein Jedi-Ritter über die Gasse. Das Schwert zischte durch die Lüfte, durchtrennte die Verbindung der Scheinwelt zur realen Welt. Jedes einzelne Amazonen-Agentinnen-Echo wurde ausgeschaltet.

     Schwer atmend blieb Sascha vor mir stehen. »Du bist dabei!«, sagte er und legte seine Hand auf meine Schulter. »Aber wenn du deine toten Ideen noch einmal zum Leben erweckst, dann kille ich dich höchst persönlich.«

Nicht alle Amazonen kommen von der Erde und sind sexy Kriegerinnen. Erfahre mehr in meiner A-Files-Story:

Autorenseite von Jörg Fuchs Alameda